Universität Luzern
Universität Luzern eröffnet neue psychotherapeutische Praxisstelle
Die Universität Luzern hat ihre neue Psychotherapeutische Praxisstelle eingeweiht, die psychotherapeutische Versorgung mit Forschung und Lehre verbindet.
Praxisstelle eingeweiht
Die Universität Luzern hat ihre neue Psychotherapeutische Praxisstelle eingeweiht.
Diese verbindet psychotherapeutische Versorgung mit Forschung und Lehre und stärkt zugleich das ambulante Behandlungsangebot in der Region.
Anmeldungen für Behandlungen sind in Luzern ab sofort möglich.
Eröffnungsfeier und Leitung
Rektor Martin Hartmann begrüsste die geladenen Gäste zur Eröffnungsfeier am 28. August.
Die Praxisstelle wird von Prof. Dr. Karin Hediger und Prof. Dr. Andrew Gloster geleitet.
Regierungsrat lobt Schritt
Regierungsrat Armin Hartmann, Bildungs- und Kulturdirektor des Kantons Luzern, bezeichnete die Eröffnung in seiner Ansprache als wichtigen Schritt in der Geschichte der noch jungen Fakultät für Verhaltenswissenschaften und Psychologie und damit auch für den Kanton Luzern.
Die neue Praxisstelle leiste einen konkreten Beitrag zur psychotherapeutischen Versorgung.
Die Universität werde damit nicht nur ihrem Bildungs- und Forschungsauftrag gerecht, sondern übernehme auch Verantwortung für die Gesellschaft und die Menschen.
Versorgungslücken bei Jugendlichen
«Die Praxisstelle bringt zusammen, was eine Universität auszeichnet: Wissen schaffen, Wissen anwenden und damit einen konkreten Beitrag für die Gesellschaft leisten», sagte Regierungsrat Hartmann.
Gerade angesichts der bestehenden Versorgungslücken, insbesondere bei psychisch belasteten Kindern und Jugendlichen, sei der Ausbau der Kapazitäten wichtig.
Im Namen der Regierung sei man für jede Person dankbar, die dadurch schneller die notwendige Unterstützung erhalte.
Er gratulierte der Universität und der Fakultät zudem zum Entscheid, eine eigene Praxisstelle aufzubauen, zur raschen Umsetzung und zur Bereitschaft, damit sowohl einen bildungs- als auch gesundheitspolitischen Mehrwert zu schaffen.