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Beschwerde gegen Infantino

Neue Beschwerde gegen Infantino bei Fifa-Ethikkommission

Publiziert 09.09.2026, 06:51 Uhr

Die Nichtregierungsorganisation «FairSquare» wirft Fifa-Boss Gianni Infantino wegen seiner Nähe zu US-Präsident Donald Trump Verstösse gegen den Ethikkodex vor.

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FairSquare reicht Beschwerde ein

Bei der Ethikkommission des Fussball-Weltverbands ist eine neue Beschwerde gegen Fifa-Boss Gianni Infantino eingegangen.

Eingereicht hat sie die Nichtregierungsorganisation «FairSquare».

Es geht um Infantinos Nähe zu US-Präsident Donald Trump und um einen mehrfachen Verstoss des Schweizers gegen den Fifa-Ethikkodex.

Vorwurf politischer Neutralitätsverstoss

Im Schreiben heisst es, das Verhalten von Infantino gegenüber Präsident Trump stelle einen schwerwiegenden Verstoss gegen seine Pflicht zur politischen Neutralität sowie einen eklatanten Missbrauch der präsidialen Befugnisse dar.

Als eine von mehreren Begründungen nennt «FairSquare» die Vergabe des Fifa-Friedenspreises an Trump im Rahmen der WM-Auslosung.

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Balogun-Sperre und Investorendeal

Die Beschwerde behandelt zudem die auf Bewährung ausgesetzte Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun.

Dieser durfte im WM-Achtelfinal auflaufen, trotz einer Roten Karte im Spiel zuvor.

Es wurde der Eindruck erweckt, die Entscheidung sei nach einem Anruf Trumps bei Infantino gefallen.

Thema ist auch der abgesagte Investorendeal, zu dem es in der Beschwerde heisst, Infantino habe den Interessen der Fifa, der Konföderationen und der Mitgliedsverbände geschadet.

Aus der Diskussion
hat ihm Trump seine gelbe Perücke versprochen? Möglich.
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Infantino strebt Wiederwahl an

Spätestens seit der WM 2026 gelten Infantino und Trump als enge Vertraute; gemeinsam überreichten sie Spanien den WM-Pokal.

Trotz Kritik plant Infantino, sich im März 2027 zur Wiederwahl zu stellen.

Weil er von einigen kleinen Nationen Zuspruch erhält, scheint dieses Vorhaben laut dem Bericht nicht unrealistisch.

Recherche Pascal Moser 1 Quelle
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