US-Sanktionen gegen Iran
USA nehmen bald iranische Banken mit Sanktionen ins Visier
US-Finanzminister Scott Bessent kündigte vergangene Woche an, den Iran mit neuen Sanktionen wirtschaftlich weiter isolieren zu wollen.
12 Beiträge in der Diskussion 12 heute · 11 StimmenBessent kündigt Banken-Sanktionen an
US-Finanzminister Scott Bessent hat baldige Sanktionen gegen Banken in Aussicht gestellt.
Wahrscheinlich werde man diese Woche eine solche Massnahme verkünden, nächste Woche werde dann eine weitere folgen, sagte er am Rande eines G20-Ministertreffens in Asheville im US-Bundesstaat North Carolina.
«Wir sprechen hier mit unseren Verbündeten», betonte er und erwähnte grosse Unterstützung unter anderem seitens der EU und Grossbritanniens.
USA spüren IRGC-Vermögen auf
Bessent hob zudem hervor, dass die USA Vermögenswerte der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) aufspüren würden.
Konkret nannte er in diesem Zusammenhang Konten auf den Britischen Jungferninseln.
Fünf Sektoren im Visier
Der US-Finanzminister hatte vergangene Woche angekündigt, dass sein Land den Iran mit neuen Sanktionen wirtschaftlich noch weiter isolieren und so die Führung in Teheran in die Knie zwingen wolle.
Einen konkreten Überblick über sämtliche geplante Massnahmen gab er dabei nicht.
Sein Ministerium kündigte an, dass sogenannte Sekundärsanktionen gegen Länder und Organisationen verhängt werden könnten, die in fünf Wirtschaftssektoren geschäftlich tätig seien: digitale Vermögenswerte, Technologie, Gold, Luftfahrt und Schifffahrt.
Frühere Sanktionen gegen Iran
Die Vereinten Nationen, die USA und die Europäische Union hatten im Laufe der Jahre bereits umfangreiche Sanktionen gegen Iran verhängt.
Ob die USA mit ihrem angekündigten neuerlichen Druck im festgefahrenen Iran-Krieg ihren Zielen näher kommen, blieb zunächst unklar.
Aus der DiskussionDer inkompetente Orange öffnet eine weitere Baustelle, die er wie alle anderen auch nicht beherrscht. Liebe Amis, trennt euch von dem Typen, der euer Land ins Verderben reitet.User #3941 10 mal zugestimmt Mitreden
Gescheitertes Rahmenabkommen vom Juni
Der Grund, warum das im Juni mit Teheran vereinbarte Rahmenabkommen nicht funktioniert habe, sei – wie US-Präsident Donald Trump gesagt habe – dass der Iran nicht bereit für ein Abkommen gewesen sei, sagte Bessent.
Seine Aufgabe sei, dafür zu sorgen, dass der Iran einen Deal wolle.