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Zollstreit um Kanada

USA wollen Zölle auf kanadische Autos verdoppeln

Publiziert 31.08.2026, 17:47 Uhr

Die USA planen, die Zölle auf kanadische Autoimporte ab Januar 2027 auf 50 Prozent zu verdoppeln und erhöhen damit den Druck auf die Autoindustrie.

USA verdoppeln Autozölle

Die USA wollen die Zölle auf kanadische Autoimporte ab Januar 2027 auf 50 Prozent verdoppeln.

Betroffen sind vor allem Unternehmen mit Produktionsstandorten, deren Fahrzeuge für den wichtigen US-Markt bestimmt sind.

Toyota und Honda betroffen

Laut «n-tv» produzieren Toyota und Honda zusammen mehr als drei Viertel der jährlich in Kanada gefertigten Fahrzeuge.

Rund 427'000 Arbeitsplätze hängen insgesamt von der kanadischen Automobilindustrie ab, wodurch die geplanten Zölle erhebliche wirtschaftliche Folgen haben könnten.

Toyota und Honda geraten zusätzlich unter Druck, weil sie international bereits mit günstigen chinesischen Elektrofahrzeugen konkurrieren müssen.

Für Toyota stammen 17 Prozent der US-Verkäufe aus kanadischer Produktion, bei Honda beträgt dieser Anteil fast ein Viertel.

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Abhängigkeit vom US-Markt

Der Handelskonflikt betrifft nicht nur Unternehmen, sondern verändert auch die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Kanada, den USA und Europa.

Die starke Abhängigkeit vom US-Markt erhöht den Druck, alternative Handelspartner und neue Absatzmöglichkeiten zu erschliessen.

EU als möglicher Partner

«Finanz und Wirtschaft» sieht für die EU eine Möglichkeit, Kanada eine umfassendere wirtschaftliche und strategische Partnerschaft anzubieten.

Im Mittelpunkt könnten ein erleichterter Handel sowie eine engere Zusammenarbeit bei Energie, kritischen Rohstoffen und Sicherheit in der Arktis stehen.

Kanada könnte Europa zudem bei Flüssigerdgas und seltenen Erden neue Bezugsquellen eröffnen und damit wirtschaftliche Abhängigkeiten verringern.

Gemeinsam könnten beide zudem ihre Position gegenüber grossen Wirtschaftsmächten stärken.

Recherche Sandra Neumann 1 Quelle
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